Sarah

Yorkshire-Terrier,*ca.2009, Hündin, ca.20-25 cm


Sarah lebt seit dem 06.11.13 in ihrer Pflegestelle. Dort werden zunächst die durch Vernachlässigung entstandenen kleinen körperlichen Problemchen beseitigt
(Augen- und Ohrentropfen, Wurmkur etc.). Schon nach wenigen Tagen hat sich Sarah sichtlich erholt und fordert bereits ein, auf die allg. Hunderunde mitgenommen zu werden - sie stellt sich an die Ausgangstür, und wenn sie sich übersehen fühlt, bellt sie einmal laut und deutlich. Draußen ist sie sehr tapfer. Sie läuft unermüdlich die große Hunderunde mit - inzwischen an einer Rollleine - und ist gut dabei. Sie wiegt momentan nur 2,1 Kilo, aber das sind 2,1 Kilo geballte Ladung Temperament.
Fremde Hunde fürchtet sie anfangs, aber nach einem gemeinsamen Spaziergang geht das okay. Menschen mag sie, lässt sich willig auf den Arm nehmen und z.B. das letzte Stück auf der Hunderunde gerne tragen.
Neue Bilder folgen.


Dieses kleine Zwerglein heißt Sarah und ist ein Abgabetier. Ihre Besitzer, bei denen sie bisher ihre ganzen ersten Lebensjahre verbrachte, gaben sie im örtlichen Tierheim ab, weil: <"die Kinder groß sind und von den Erwachsenen niemand Zeit hat, sich um einen Hund zu kümmern.">
Nun gut, für manchen Hund ist das Tierheim vielleicht eine Alternative für ein Zuhause, in dem man als Hund viele, viele Stunden alleine sein muss, aber eine gute Lösung ist es auch nicht. Gerade für so kleine Hundchen wie Sarah ist der Tierheimalltag ein Schock nach dem ruhigen Leben in einer Familie. So haben wir uns dazu entschlossen, Sarah ab dem 06.11.13 in eine Pflegestelle nach Deutschland umzusetzen, wo die Kleine sich erholen und wieder neuen Lebensmut fassen kann.
Eigentlich ist Sarah nämlich ein echter Terrier - eben klein, aber oho. Niemand sollte vergessen, dass diese Rasse ursprünglich gezüchtet wurde, um Mäuse und Ratten zu erlegen. Es ist im Normalfall auch nicht verwunderlich, wenn Sarah draußen im Garten oder im Gelände Mäusesprünge veranstaltet und Löcher buddelt. Sie ist zwar ein kleiner Zwerg, aber das weiß sie nicht, und man darf deswegen aus ihr auch keine kleine Prinzessin machen. Sarah soll ein hundegerechtes Leben führen dürfen, am besten im kleinen Rudel oder auf den Gassirunden im Pulk mit passender Hundegesellschaft, dann erhält sie ihre so wichtigen Sozialkontakte und ihren Platz im Rudel.
In Kürze wird hier die Pflegestelle mehr zu berichten wissen, wird dann auch neue Fotos einstellen, und es wäre toll, wenn wir auf diesem Weg bald ein passendes, liebevolles Zuhause für Sarah fänden.