Harry, jetzt Willi

Harry heißt jetzt Willi, weil sich sonst der Gartennachbar Harry angesprochen fühlt, wenn Herrchen seinen Hund ruft.

Willi hat sich jetzt nach 8 Wochen gut eingelebt. Ich glaube diese Bilder beweisen es. Wir sind so froh, dass wir ihn haben.

 

 

  

Willi hat sich schon gut eingelebt, und wir haben gelesen wenn Windhunde
die Zähne fletschen und dabei mit dem Schwanz wedeln lachen sie .
Gassi gehen und an der Leine laufen klappt schon prima.
Manchmal lasse ich Ihn auch schon ohne Leine laufen.Am Wochenende waren
wir auf dem Hundespielplatz in Lichtenberg aber die Beaglebande und ein
grosser Hund konnten nach 15 Minuten nicht mehr mithalten und legten
sich hechelnd nieder.
Er hat schon knapp 1,5 Kilo zugenommen und sein Lieblingsspielzeug sind
Rinderkauknochen.
Er bellt fast nie und ist ein ganz lieber kluger und dankbarer Hund.
Wenn Frauchen nach Hause kommt tröpfelt er manchmal vor Freude.

  

Hier die neusten Bilder von Willi. Im Foxterrier scheint noch ein
Whippet (engl.Windhund) mit drin zu sein,
das wurde mir auch in einem Whippetforum bestätigt.
wir sind aber gar nicht unglücklich darüber, da er zu Hause auch sehr
ruhig ist (Whippeteigenschaft).
Er macht jeden Tag kleine Fortschritte. Wir werden oft angesprochen was
das für eine schöne Rasse sei.
Wir haben uns alles etwas schwieriger vorgestellt, jetzt müssen wir nur
noch aufpassen , das wir auch die Rudelführer in Zukunft bleiben.
An der Leine läuft er prima.

  

Heute ist der dritte Tag mit Willi und jeden Tag sind schon kleine
Fortschritte zu sehen.
Gestern und vorgestern waren wir im Wald doch gestern ging der
Jagdinstinkt mit ihm durch, und er wehrte sich vehement,
an der Leine mit zurückzugehen also mussten wir ihn das letzte Stück
tragen, was er sich auch gefallen ließ.
Wir glauben der Wald ist noch zu viel für ihn wegen den ganzen Gerüchen.
Wir haben im Wald auch schon viele Hundebekanntschaften gemacht,
und er hat auch schon mit einer Dackelhündin gespielt.
Da er im Wald auch nicht gepullert hat, sind wir heute früh unsere
grosse Hausrunde gegangen und er hat 5 mal gepullert und davon 2 mal
leicht das Bein gehoben.
Gekäckert hat er auch. Er fängt jetzt auch schon an unsere Rangfolge
auszutesten. Heute früh wollte er mit ins Bett aber Frauchen konnte es
erfolgreich verhindern, und setzt ihn immer wieder auf seinen Platz.
Er ist noch sehr ängstlich was Geräusche betrifft,was ja auch
verständlich ist. Über eine artgerechte Ernährung, haben wir uns über
diese http://www.barf-fuer-hunde.de/ Webseite informiert.
Er scheint sich sehr wohl bei uns zu fühlen aber man muss sehr aufpassen
das er seinen Willen nicht durchsetzt.
Das grösste Problem wird sicher sein, das er aufgrund seines 
Jagdinstinktes ohne Leine vielleicht ausbüchsen wird.
Wie lange sollte er ihrer Erfahrung nach an der Leine laufen ? Ist es
sinnvoll Ihn auf einem umzäunten Hundespielplatz schon mal ohne Leine
laufen zu lassen oder sollte man da noch warten ?

  

Glatthaar-Foxterrier, *ca.05/2009, Rüde, ca. 35 cm

 

  

  

 Harry, unser neuer kleiner Foxterrier (Stand 04/2010) guckte anfangs angesichts seiner neuen Lebenssituation in einem großen Tierasyl mit über 100 Hunden etwas skeptisch <aus der Wäsche>, hat sich inzwischen aber eingelebt und zeigt sich als die kleine Persönlichkeit, die er mit seinen ca. 6 Kilo ist: Ein ganz goldiger, freundlicher kleiner Hund, der über genügend Selbstbewußtsein verfügt, um nicht an seinem Schicksal - er ist ein herrenloses Fundtier auf der Insel Malta, den keiner vermisste und suchte - zu zerbrechen.

Er ist recht energiegeladen, impulsiv und fröhlich - leider kann er mit diesen positiven Eigenschaften hier im Tierasyl nicht punkten. Hier ist nichts los, den ganzen Tag über passiert nichts, keiner geht mit den Hunden Gassi, und die einzige Abwechslung sind Fressenzeit, Wasser verplempern und mit anderen Hunden spielen. Dafür reicht aber widerum der vorhandene Platz nicht aus. Dabei würde Harry so gerne mit Artgenossen und den Menschen seiner Familie draußen herumtollen und dabei quasi nicht müde werden (bis man denn zu Hause im eigenen Körbchen angelangt ist und platt hineinsackt), nach Mäusen buddeln, Bälle oder Stöcke apportieren, vielleicht im Sommer schwimmen, den Garten umgraben, sich in stinkendem Wildschweinkot sühlen - ach, da fiele ihm sicher täglich etwas neues ein, je nach Angebot und Möglichkeiten. In jedem Fall bekommt <seine> Familie mit Harry deutlich Leben ins Haus (und evtl. einen neuen Gartengestalter). Kleine Nager sollten dort allerdings besser nicht frei herumlaufen.

Na - wer sucht seinen ganz persönlichen Fitness-Trainer? Harry wartet. Er kann aber auch ganz still sitzen - auf einem Schoß nämlich - und nach Herzenslust kuscheln, denn <zwei Seelen wohnen in seiner Brust>, die für drinnen und die für draußen. Beide sind gleich wichtig und bei Harry toll ausgeprägt. Nach des Tages getaner <Arbeit> möchte er dann abends auf oder neben seinem lieben Menschen zusammensinken und von seinen erlebten Hundeabenteuern träumen. Das ist Harrys Welt.